Altäre unserer Pfarrkirche

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Die Ausstattung der Pfarrkirche wurde, ebenso wie die Kirchenpatrone St. Cosmas und Damian, aus der alten Pfarrkirche übernommen. Dazu gehören der Hochaltar, die beiden Seitenaltäre, der Taufstein sowie die Kanzel. [1]

 

Hochaltar der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian
Der Hochaltar

Der Hochaltar der Pfarrkirche wurde von Tobias Günther um 1750 geschaffen. Es handelt es sich dabei um einen Baldachinhochaltar, welcher aus Holz geschnitzt wurde. Sein Aussehen zeigt jedoch eine aufgemalte Marmorauflage, wie es dem Zeitgeschmack des Barocks entsprechend war. Außerdem ziert ihn ein einprägsamer, in einem Halboval angeordneter Figurenschmuck, welcher die Kreuzigungsgruppe in den Mittelpunkt stellt. [2]

Das bereits erwähnte Halboval des Hochaltars wird von rechts und links durch die Figuren der heiligen Kirchenpatrone Cosmas und Damian begrenzt. Auf der linken Seite befindet sich St. Cosmas, welcher als Sinnbild seines Berufes das Uringlas hält und auf der rechten Seite steht die Figur des St. Damian, welcher als Arzt-Symbol die Salbenschale trägt. [3]

 
Heliger St. Cosmas
Kreuzigungsgruppe des Hochalters
 
Heiliger St. Damian

 

Tabernakel der Pfarrkirche Untergrombach
Der moderne Tabernakel der Goldschmiedewerkstatt Wuchsa aus Bruchsal fügt sich passend in das spätbarocke Arrangement des Hochaltars ein. [4] Das Relief des Tabernakels zeigt die Situation aus dem Johannesevangelium (Joh 20, 24-29), bei der sich der Auferstandene Thomas zeigt. Gemäß Vers 28 ist das Relief des Tabernakels mit dem Worten "Dominus meus et Deus meus" (auf Deutsch: Mein Herr und mein Gott) beschriftet.

 

 

Die Seitenaltäre

Die beiden Seitenaltäre sind, ebenso wie der Hochaltar, Werke von Tobias Günther. Diese beiden spätbarocken Halbreliefs sind in klassizistische Umrahmungen gefasst. Der linke Seitenaltar stellt dabei den heiligen Franziskus von Assisi und der rechte Seitenaltar den heiligen Nepumuk dar. [5]

Linker Seitenaltar
rechter Seitenaltar

 

 

Das Taufbecken

Zeichnung Taufstein der Pfarrkirche
Taufecke mit Osterkerze, Taufstein und der Statue der Taufe Jesu

Auch der Taufstein ist ein Einrichtungsgegenstand, welcher aus der alten Pfarrkirche mit in die neue Pfarrkirche übernommen wurde. Während das Taufbecken aus dem 18.Jahrhundert stammt, ist dessen Fuß aus gotischem Zeitalter. [6]

 

 

 

 

Die Kanzel

Die Kanzel entstammt aus der Spätgotik und wurde ebenfalls aus der vorherigen Pfarrkirche übernommen. Sie ist ihrem Stil nach somit eine der ältesten Ausstattungsgegenstände der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian.

Die Kanzel ist seitlich durch schlanke Säulen mit Konsolen sowie einem Baldachin gestaltet, die zu einer früheren Zeit vermutlich figürlichen Schmuck trugen und die Felder der Kanzel sind mit Astwerk und Gesprengsäulen verziert. [7]

 

 

 



[1] Vgl. Lindenfelser, J.: Kath. Pfarrkirche St.Cosmas und Damian in Bruchsal-Untergrombach. In: Prospekt des PGR Untergrombach

[2] Vgl. Dr. Schmeiser, H.: Die Pfarrkirche zu Untergrombach. In: Katholische Pfarrgemeinde Untergrombach: Kirchweihjubiläum Pfarrkirche Cosmas und Damian Untergrombach, S.16

[3] Vgl. ebd. S.16f

[4] Vgl. ebd. S.18

[5] Vgl. ebd.

[6] Vgl.  Lindenfelser, J.: Kath. Pfarrkirche St.Cosmas und Damian in Bruchsal-Untergrombach. In: Prospekt des PGR Untergrombach

[7] Vgl. Dr. Schmeiser, H.: Die Pfarrkirche zu Untergrombach. In: Katholische Pfarrgemeinde Untergrombach: Kirchweihjubiläum Pfarrkirche Cosmas und Damian Untergrombach, S.18