Weihnachtskonzert 2015
Am ersten Weihnachtsfeiertag gestaltete Organistin und Musikpädagogin Barbara Ludwig ein weihnachtliches Orgelkonzert unter dem Titel "Adeste Fideles - Herbei O ihr Gläubigen".
Musikalische Reise durch das Kirchenjahr am 22. 11.2015
Beim traditionellen Orgelkonzert zum Christkönigsfest / Ewigkeitssonntag nahm Rolf Hammann begleitet von der Hornistin Anja Krüger die Konzertbesucher auf eine musikalische Reise durch das Kirchenjahr mit. Die Stationen des Kirchenjahrs wurden entsprechend den liturgischen Farben von Sebastian Neu in entsprechende Lichtstimmungen gehüllt.
Quelle: Heidelsheimer Orgelforum; Andreas Konigorski
Klezmer zum Gedenken an die Deportation badischer Juden
Zum Gedenken des 75. Jahrestages der Deportation badischer Juden nach Gurs gab das Klezmer-Ensemble Shtetl-Tov gemeinsam mit der Organistin Corduzla Yim am 25. Oktober 2015 ein vielseitiges Konzert. Zahlreiche Zuhörer hatten sich in der Pfarrkirche St. Maria in Heidelsheim eingefunden, um der dargebrachten Musik zu lauschen. Die Musiker Tobias Scheuer, Heike Scheuer, Inge Ganter, Pamela Ihle, Nicole Melcher, Anouk Pinon, Hervé Vantieghem, Vincent Scheuer, Christoph Lübbe,Codula Yim und Thomas Neu gaben eine Kostprobe aus dem Reichtum der europäischen jüdischen Musik. So wurden Orgelstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert dargeboten, die hauptsächlich in mitteleuropäischen Reformsynagogen gespielt wurden.Der Begriff „Klezmer“ bezeichnete ursprünglich die Musiker, die volkstümliche Melodien zu Hochzeiten und anderen Festen spielten. Mit viel Herzblut und Freude am Musizieren brachte das Orchester die Stücke dar. Inge Schmidt, Ortsvorsteherin von Heidelsheim, bedankte sich bei allen, die zu diesem Abend beigetragen hatten. Sie überbrachte auch die Dankesworte von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die unter dem Leitmotiv „erinnern – gedenken – lernen“ ein Grußwort an die Gäste richtete. Es sei nicht selbstverständlich, dass eine solche Veranstaltung durch ehrenamtliche Helfer und engagierte Mitmenschen zustande kommen könne. Die Spenden, die an dem Abend gesammelt wurden, gehen an die Einrichtung „Stolpersteine“ von Gunter Demnig. Sein Projekt dient der Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, Zigeuner und politisch Verfolgten. In Bruchsal wurden bereits zehn dieser Stolpersteine installiert. Nach einem zweistündigen Konzert dankten die Gäste mit einem herzlichen Applaus für die musikalische Unterhaltung.
Carmen Hardock; BNN 27.10.2015
Sechster Orgelspaziergang durch Heidelsheim am 27. September 2015
Bei sonnigem Herbstwetter begaben sich die Besucher des Orgelspaziergangs 2015 zunächst in die evangelische Stadtkirche in der Ortsmitte von Heidelsheim.
Konzertorganist Rudolf Peter spielte zum Auftakt auf der historischen Link-Orgel Werke vom Max Reger sowie Vincenzo Petrali.
Mit dem bekannten "Ich bete an die Macht der Liebe" von Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski das von Tenor Thomas Neu vorgetragen wurde, fand der erste Teil des Orgelspaziergangs eine besondere Bereicherung. Ein kurzer Fußweg führte die musikalischen Spaziergänger danach in die Martinskapelle, die eine original erhaltene romantische Kiene-Orgel beherbergt. Dort spielte Rudolf Peter die Phantasie in g-Moll sowie das Präludium in c-Dur von Johann Christoph Kellner. Nach kurzer Wegstrecke erreichte das Publikum dann die katholische Pfarrkirche St. Maria. Dort erklangen unter anderem Werke für zwei Orgeln. Markus Zepp brachte dabei gemeinsam mit Rudolf Peter die Lenter-Orgel gemeinsam mit einer Drehorgel zu Gehör.

Quelle: Heidelsheimer Orgelforum
Orgelkonzert zum Patroziniumsfest 2015
Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gab der Kirchenmusiker und Musikpädagoge Patrick Wippel am Sonntag, 13. September 2015 um 19:00 Uhr ein Orgelkonzert anlässlich der Feier des Patroziniumsfestes. Neben Werken von C. Franck, L. Niedermeyer und J. Rheinberger waren dabei auch Marianische Orgelmusik des 17. - 20. Jahrhunderts zu hören. Mit dem Konzert fand das Patroziniumsfest der Pfarrgemeinde einen musikalischen Abschluss.
Quelle: Heidelsheimer Orgelforum; Andreas Konigorski
Siegfried Isken unterstützt den ökumenischen Hospizdienst Bruchsal
am Sonntag, 26.07.2015 gestaltete der ehemalige Organist an der Lutherkirche in Bruchsal, Kirchenmusikdirektor Siegfried Isken ein Orgelkonzert zugunsten des Fördervereins des ökumenischen Hospizdienstes Bruchsal e.V. Die Konzertbesucher wurden dabei mit Werken von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Antonin Dvorak, Flor Peeters und anderen bekannten Komponisten musikalisch vom Barock bis in das 20. Jahrhundert geführt. Die Liedbeiträge Siegfried Iskens begleitete Ulrike Ernst an der Orgel. Außerdem erklang das Lied "Ich bete an die Macht der Liebe" des ukrainischen Komponisten Dimitri Stepanowitsch Bortnjanski, das die erlösende Liebe Gottes nach einem Text von Gerhard Tersteegen beschreibt, gesungen von Thomas Neu und Andreas Konigorski.

Quelle: Andreas Konigorski; Heidelsheimer Orgelforum
Maria Mokhova begeistert mit einem virtuosen Orgelkonzert
Maria Mokhova eröffnete das Orgelkonzert am 21. Juni 2015 mit einem wunderschönen d-moll-Concerto von Bach.
Daran schloss sich wie ein Geschichtsfaden eine B-A-C-H Fuge von Schumann bei der Maria Mokhova mit einer ausgeklügelten Registrierung
die Klangmöglichkeiten der Lenterorgel gekont zur Geltung brachte.
Danach folgten sehr bedeutende Werke vom späteren 19 und 20 Jahrhundert, die im Neobarock-Stil geschrieben wurden. Mit der Toccata, fugue et Hyme sur "Ave maris stelle" von Flor Peeters fand das Konzert einen krönenden Abschluss.
Das konzentriert lauschende Konzertprublikum gab der Begeisterum über die musikalische Spitzenleistung mit lang anhaltenden stehenden Ovationen Ausdruck.
Quelle: Heidelsheimer Orgelforum; Andreas Konigorski
Orgelkonzert voller Klangvielfalt am 17. Mai 2015
Im Rahmen der Konzertreihe 2015 gab am 17. Mai 2015 Herr Kirchenmusikdirektor Mathias Kohlmann aus Pforzheim auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums ein beindruckendes Orgelkonzert. Herr Kohlmann hat das Heidelsheimer Orgelbauprojekt fachkundig begleitet. Dass die Heidelsheimer Pfarrkirche über eine ausgezeichnete Orgel verfügt, ist ganz wesentlich auch sein Verdienst. Mit einem anspruchsvollen Konzertprogramm und einer einfallsreichen Registrierung demonstrierte er auf eindrucksvolle Weise die faszinierende Klangvielfalt der Heidelsheimer Orgel. Nach dem Konzertauftakt mit einem Orgelsatz von Leonhard Kleber konnte das Konzertpublikum beim nachfolgenden Präludium und Fuge a-moll von J. S. Bach die virtuose Spieltechnik Kohlmanns insbesondere bei den Pedaleinsätzen in der Fuge mit ihrem lebhaften Thema im 6/8tel Takt hören und sehen.
Mit besonderem Interesse wurde die Orgelfassung von Franz Liszt des Pilgerchors aus „Tannhäuser“ von Richard Wagner aufgenommen, bevor das Konzert mit der Toccata in D-Dur op 32 von René Louis Becker endete. Mit einem begeisterten Schlussapplaus veranlasste das Konzertpublikum Herrn Kohlmann zu einer Zugabe in Form des "Ave Maria" von Franz Liszt.
Quelle: Heidelsheimer Orgelforum; Andreas Konigorski
Festkonzert zum Osterfest
Mit einem Orgelkonzert zum Osterfest begeisterte Alexandra Ruhland das Konzertpublikum, das sich in der Heidelsheimer Marienkirche am Ostersonntag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Mit der "Sonate Nr.2 C-Moll", einem anspruchvollem Meisterwerk Felix Mendelssohn-Bartholdys, entführte Alexandra Ruhland das Konzertpublikum in eine verwunschene romantische Klangwelt um danach mit Georg Friedrich Händels "Suite D-Moll HWV 448" festliche Osterklänge, ganz im Überschwang des Barocks, in der festlich illuminierten Marienkirche erschallen zu lassen. Mit einer ergreifenden Interpretation von "Christ lag in Todesbanden" von Georg Böhm setzte sie einen gelungenen ausdruckstarken meditativen Kontrapunkt. Dem Konzert setzte Alexandra Ruhland zum Schluss mit dem "Präludium und Fuge BWV 552" von Johann Sebastian Bach die Klangkrone auf. Mit ihrem grandiosen und an Dynamik und Geschwindigkeit kaum zu übertreffenden Orgelspiel gelang es ihr den Klangorganismus der Lenter- Orgel Opus 4 in all seinen Facetten zum Klingen zu bringen. Dabei führte sie die Orgel an ihre Grenzen heran. Mit raffiniert zusammengestellten Registerkombinationen gepaart mit einer ausgefeilten Spieltechnik auf den beiden Manualen und dem Pedal gelang es ihr meisterhaft die österliche Frohbotschaft in einer unbeschreiblichen Klangvielfalt wiederzugeben, und damit den Konzertbesuchern die Auferstehung Christi musikalisch spürbar werden zu lassen. Mit einem nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das Konzertpublikum bei Alexandra Ruhland für ein herausragendes Orgelkonzert.
Quelle: Andreas Konigorski; Heidelsheimer Orgelforum
Orgelkonzert mit Münsterorganisten
Zur Eröffnung der Konzertreihe 2015 des Heidelsheimer Orgelforums am 1. März 2015 bot Wolfgang Weis, der Regionalkantor und Münsterorganist von "Heilig Kreuz", Rottweil, dem Publikum hochklassige Orgelmusik. Wolfgang Weis erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Danach studierte er an der Hochschule Würzburg Schulmusik und katholische Kirchenmusik A bei Prof. Christoph Bossert. Außerdem war Weis Organist an der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut. Seit vielen Jahren wirkt Wolfgang Weis als Dozent für "Schulpraktisches Klavierspiel" an den Hochschulen für Musik in Würzburg und Trossingen. Für das Konzert hatte er Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Cesar Franck sowie eingene Orgelimprovisationen ausgewählt.
Quelle: Andreas Konigorski , Heidelsheimer Orgelforum
Weihnachtskonzert für Orgel und Fagott am 1. Weihnachtsfeiertag 2014
Am ersten Weihnachtsfeiertag 2014 gestaltete Barbara Ludwig mit ihrem Sohn Sebastian Ludwig di Salvatore ein weihnachtlichen Konzert unter dem Titel "Stille Nacht" für Orgel und Fagott. Dabei erklangen Werke von Berwald, Bose, Bossi und anderen Komponisten.
Orgelkonzert zum Christkönigsfest - Ewigkeitssonntag 2014
Am letzten Sonntag im Kirchenjahr 2014, dem Christkönigsfest und Ewigkeissonntag, veranstaltete das Heidelsheimer Orgelforum ein Orgelkonzert, das vom Organisten der Evangelischen Stadtkirche, Herrn Rolf Hammann mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg .Friedrich Händel, Johann Gottfried Walter und anderen Komponisten gestaltet wurde. Mit Liedern wie "Der Tag ist hin" von J.S Bach", "Der Herr mein Hirte" von J. S. Irvine und mit "Laut krönet Jesu" von E. Perronet , vorgetragen von Thomas Neu und Andreas Konigorski, griff er dabei den Charakter dieses Tages gekonnt musikalisch auf.

Quelle: Heidelsheimer Orgelforum, Andreas Konigorski
Fünfter Orgelspaziergang durch Heidelsheim am 19. Oktober 2014
Am Sonntag, 19. Oktober präsentierten der Landauer Konzertorganist Rudolf Peter und Markus Zepp aus Wiesental beim fünften Orgelspaziergang des Heidelsheimer Orgelforums die Orgeln in den drei Heidelsheimer Gotteshäusern. Zum Beginn erklangen auf der historisch wertvollen Link-Orgel in der Evangelischen Stadtkirche Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Vincenzo Petrali und Sigrid Karg-Elert. Danach führt ein kleiner Abstecher in den abgetrennten, ehemals von der katholischen Gemeinde genutzten Chorraum (heute Martinskapelle), der eine original erhaltene romantische Kiene-Orgel beherbergt. Dort spielte Rudolf Peter den Canon in D-Dur von Johann Bechelbel sowie ein Concerto von J. S. Bach. Nach einem kleinen Spaziergang von nicht einmal 200 Metern erreichte das Publikum die katholische Pfarrkirche St. Maria. Dort erklangen Werke für zwei Orgeln. Markus Zepp brachte dabei gemeinsam mit Rudolf Peter die Lenter-Orgel im „Duell“ mit einer Drehorgel zu Gehör. Einen sängerischen Leckerbissen bot der Tenor Thomas Neu mit dem gefühlvoll vorgetragenen "Lascia ch‘io panga" von Georg Friedrich Händel. Der Orgel-Abend klang wie gewohnt auf dem Kirchplatz vor St. Maria mit einem Gläschen Sekt und Knabbereien stilvoll aus.
Spanische Klänge in Heidelsheim - Orgelkonzert mit Markus Bellm am 14. September 2014
Mit „Introduktion und Passacagglia d-Moll “ von Max Reger eröffnete Markus Bellm das Konzert in der Introduktion mit scharf gespielten kräftigen Akkorden um danach in der Passacaglia eine gleich bleibende Bassmelodie leise in 12 Variationen vorzustellen. Anschließend erklangen zwei Stücke aus dem 17. Jahrhundert des blinden spanischen Komponisten Pablo Bruna aus Aragon. Das temperamentvolle „Tiento de medio registro de mano derecha de 1.tono“, ein dreiteiliges Werk, spielte Bellm, Dank einer raffinierten Orgelregistrierung, mit einer Solostimme im Diskant. Mit dem ruhigen „Tiento de falsas de 2.tono“ (mit „falschen“ Noten) erfüllte er den Kirchenraum mit Dissonanzen und harmonischen Spannungen. Im Anschluss interpretierte er mit der von der linken Hand im Bass gespielten Solostimme das dreiteilig angelegte „Obra de 8.tono, medio registro, mano izquierda“ eines anonymen spanischen Komponisten vom Feinsten. Seine ganze Virtuosität zeigte Markus Bellm mit dem „Präludium und Fuge g-Moll“ (BuxWv149) von Dietrich Buxtehude, das im einleitenden Präludium die Elemente sowohl einer Passacaglia als auch einer Toccata, danach eine Fuge und zum Schluss eine Fuge im 3er-Takt aufweist. Im meditativ angelegten Teil des Orgelkonzerts erklangen, einfühlsam gespielt, mit „An Wasserflüssen Babylon (BWV 653) und „Schmücke dich, o liebe Seele“ (BWV 654) Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach. Zum Abschluss brillierte Markus Bellm auf der blendend registrierten Lenterorgel Opus 4 mit der prächtigen dreiteiligen G-Dur-Toccata von Theodore Dubois. Mit dem virtuosen Anfangs- und Schlussteil, von einem ruhigen Mittelteil effektvoll unterbrochen, zeigte Markus Bellm nochmals sein ganzes Können. Das Konzertpublikum bedankte sich mit nicht enden wollenden Applaus für das hervorragende Orgelkonzert.

Benefizkonzert zugunsten des Ökumenischen Hospizdients Bruchsal
Im Rahmen der Orgelreihe 2014 des Heidelsheimer Orgelforums gab Kirchenmusikdirektor Siegfried Isken zu Gunsten des ökumenischen Hospiz- Dienstes Bruchsal e.V. in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim am 20. Juli 2014 ein Orgelkonzert. Mit Johann Sebastians Bachs großartigen „Präludium mit Fuge G- Dur“ (BWV 541), die zu den großen Orgelwerken zählt, eröffnete KMD Siegfried Isken das Orgelkonzert. Dieses Werk, in Bachs glücklichsten Zeit in Cöthen entstanden, verströmt, wie in keinem zweiten Orgelwerk Bachs, im Grundton überbordendes Glück und jugendlicher Überschwang. Mit glänzend gespielten gebrochenen Akkorden und Tonleitern im Präludium und mit der anschließend tänzerisch vorgetragenen Fuge zeigte Isken sein Können. Danach entlockte er mit „Nun bitten wir den heiligen Geist“ von Dietrich Buxtehude der raffiniert registrierten Lenter- Orgel Opus 4 ein meditatives Klangbild, das von großer innerer Ruhe geprägt war. Im Gegensatz dazu gelang es Isken mit „Trumpet Tune“ von Maurice Green den Kirchenraum mit festlicher Barockmusik in eine überschwängliche Klangwelt zu verwandeln. Mit „Gand Choeur Triomphal“ von Alexandre Guilmant versetze vor allem die hervorragend intonierte Achtfußwaldflöte die Konzertbesucher in eine romantische Klangwelt. Ergreifend, einfühlsam, würdig und zugleich genüsslich sang Thomas Neu die berühmte Arie „Lascia chio pianga“, „lass` mich dein trauriges Schicksal beweinen“, aus der Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel und berührte mit seiner hell strahlenden und zugleich warmen Tenorstimme das Konzertpublikum in besonderer Weise. Mit den Liedbeiträgen „Was Gott tut das ist wohlgetan“ von Sigfrid Karg-Elert, „Brunnquell aller Güte“ von J.S. Bach und mit Ludwigs van Beethovens „Bitten“ überraschte Isken, hervorragend begleitet von der Organistin Ulrike Ernst, das Konzertpublikum mit seiner Baritonstimme. Zum Konzertende spielte Siegfried Isken die „Toccata G-Dur“ von Theodore Dubois. Dabei gelang es ihm den virtuos pianistischen Charakter hervorzuheben um dann im Zwischenspiel die akkordischen und lyrischen Passagen mit Piano Klang zu Gehör zu bringen.

Quelle: Heidelsheimer Orgelforum, Andreas Konigorski
Der Kath. Kirchenchor St. Maria Heidelsheim unterstützt seit vielen Jahren mit dem Erlös seines Adventsbasars soziale ind karitative Zwecke.

Quelle: Kirchenchor St. Maria Heidelsheim, Andreas Konigorski
Neuer Stern am Organistenhimmel
Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gab der studierte Kirchenmusiker Johannes Sieber ein Orgelkonzert auf höchstem Niveau.Gleich zum Konzertauftakt gelang es Siebert mit Dietrich Buxtehudes „Präludium in D-Dur“ (BuxWV 139) das Konzertpublikum in seinen Bann zu ziehen. Mit „èce d’orgue“ (BWV 572) und “Herr Jesu Christ, dich zu uns wend” (BWV 709) interpretierte er geistliche Barockmusik vom Feinsten. Danach gab Johannes Sieber, nicht zuletzt durch eine sensibel zurückgenommene und doch akzentuiert registrierte Orgel, romantischen Orgelwerken wie Franz Liszts Consolation Nr.3 und Nr.4 sowie Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate Nr. 5 D-Dur (op. 65/5) einen weiten polyphonen Raum und große Tiefe. Mit seiner absolut hohen Spielkunst und mit einer schlafwandlerischen Sicherheit setzte Johannes Sieber mit dem spieltechnisch anspruchsvollen „Präludium und Fuge“ über „B-A-C-H“ von Franz Liszt einen fulminanten Konzertschlusspunkt wobei die Lenter- Orgel Opus 4 überschäumend in all ihren Klangfarben königlich erstrahlte. Mit dem „Ave Maria“ von Franz Schubert, das hervorragend von Esther Siebert gesungen wurde, fand das Konzert einen gelungenen Abschluss. Mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Beifall bedankte sich das begeisterte Konzertpublikum für den bezauberten Konzertabend.
Paolo Springhetti - Orgelmusik des 16. und 17. Jahrhunders
Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gab der internatinal anerkannte Mailänder Organist, Musikwissenschafter und Spezialist für Barockmusik, Paolo Springhetti, am Sonntag, 11. Mai um 19:00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim, Schwabenstraße 18, auf der Lenter-Orgel Opus 4 ein großes Buxtehude Konzert. Der in Meran geborene Paolo Springhetti ist seit 2004 Organist an der San Basilio Kirche in Mailand und gilt als bedeutender italienischer Interpret der Orgelwerke des berühmten Lübecker Organisten Dietrich Buxtehude. Zudem betreibt Springhetti Musikwissenschaftliche Forschungen mit besonderem Augenmerk auf alte Literaturen und Improvisationen für Tasteninstrumente in Italien, Österreich und Deutschland. Mit einer grandiosen Orgelimprovisationen im Stil Buxtehudes mit der Springhetti das Konzert eröffnete, war ihm die volle Aufmerksam des begeistert lauschenden Publikums gewiss. Mit dem „Praeambulum und Fuge in a“, „Passacaglia“, „Präludium und Fuge in C“ und der „Toccata und Fuge in F“ von Dietrich Buxtehude bot sich den Konzertbesuchern ein ambitioniertes Konzertprogramm. Mit den selten zu hörenden Werken “Ricercar brevis”und “Fantasia” von Jan Pieterszoon Sweelinck und “Et in terra pax”, “Fugue”, “Duo”, “Récit de Tierce en taille”, “Basse de Trompette ou de Cromorne” und “Dialogue” von Nicolas Grigni wurde das Konzert um eine weitere Facette grandioser Barockmusik bereichert.

Quelle: A. Konigorski, Heidelsheimer Orgelforum
Osterjubel in allen Registern - Barbara Ludwig und Susanne Storz überzeugen beim Osterkonzert 2014
Ein Orgelkonzert, das unter dem Leitmotiv „Halleluja“ stand, musizierten die Organistin und Musikpädagogin Barbara Ludwig und die Mezzosopranistin Susanne Storz vor dem Konzertpublikum, das sich in der Heidelsheimer Marienkirche am Ostersonntag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums eingefunden hatte.Gleich zu Konzertbeginn wurde das Publikum mit einem von Susanne Storz a cappella gesungenen Halleluja-Ruf mit ihrer glockenhellen und reinen Stimme in das Osterkonzert hervorragend eingestimmt. Mit Johann Georg Herzogs glanzvollem Festpräludium op. 72.5 über „Christ ist erstanden“ gelang es der Organistin Barbara Ludwig die Osterfreuden in der festlich illuminierten Pfarrkirche musikalisch erfahrbar werden zu lassen.Danach interpretierte sie, nicht zuletzt durch raffinierte Orgelregistrierungen, einfühlsam verschiedene Vorspielvertonungen von Hartmut Bietz, Ottmar Faustich und Thomas Riegler zu dem Choralvers „Wir wollen alle fröhlich sein“, der jeweils von Susanne Storz gesungen wurde. Besondere Festlichkeit verströmte das Trumpet Processional von Grimoaldo Macchia, das mit seinem gefälligen Charakter überzeugte. Das „Scherzo“ mit seinen prasselnden Sechzehntel und seinen charakteristischen Echoeffekten war wie geschaffen für die Spieltechnik von Ludwig.Mit Henry Purcells „Now that the sun hath veil’d his light“ sang ihrerseits Susanne Storz mit ihrer gut ausbalancierten Mezzosopranstimme Barockmusik vom Feinsten. Völlig verzauberte sie das Publikum mit „A Simple Song“, das Leonhard Bernstein für sein Musiktheaterstück „Mass“ komponierte.
Den Schlusspunkt setzte Barbara Ludwig mit dem „Finale in D“ von Jacques-Nicolas Lemmens, mit dem sie mit ihrem Orgelspiel den Klanorganismus der Lenterorgel Opus 4 meisterlich erklingen ließ. Das Konzertpublikum dankte Barbara Ludwig und Susanne Storz mit langanhaltendem Beifall und Bravorufen.
Jubiläumskonzert anlässlich der Orgelweihe am 8. März 2009
Das erste Konzert der jährlichen Konzertreihe des Heidelsheimer Orgelforums wird traditionell von den in der Pfarrgemeinde tätigen Oreganistinnen und Organisten gestaltet. Diese Tradition wurde auch beim Konzert am 09. März 2014, mit dem das 5jährige Jubiläum der Orgelweihe gefeiert wurde, fortgesetzt. An der Orgel musizierten Miriam Schick, Cordula Yim und Hanna Oestreicher.
Weihnachtskonzert für Orgel und Fagott am 1. Weihnachtsfeiertag 2013
Mit einem Konzert der Spitzenklasse begeisterte die Organistin Barbara Ludwig, Karlsdorf, und der Fagottist Sebastian Ludwig Di- Salvatore, Lübeck, das Konzertpublikum, das sich in der weihnachtlich illuminierten Heidelsheimer Marienkirche am ersten Weihnachtstag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Mit Variationen von „Es ist ein Ros entsprungen“, dessen Melodie aus dem 15. Jahrhundert stammt, gelang es Barbara Ludwig das Leitmotiv im Musikstil der nachfolgenden Jahrhunderte glänzend zu interpretieren und weihnachtliche Stimmung im weiten Kirchenraum zu verbreiten. Gleich zu Beginn spielte Ludwig auf der Lenter- Orgel Opus 4 die bekannte Originalfassung von „Es ist ein Ros entsprungen“ von Michael Prätorius einfühlsam gesungen von Thomas Neu und Andreas Konigorski um danach Variationen von Johannes Brahms, Emanuel Adler, Heinrich Lang und Christian Schnarr meisterhaft zu Gehör zu bringen. Barbara Ludwig bestach dabei wieder einmal durch ihre große Musikalität und hohe Spielkunst. Die Höhepunkte des Konzerts waren zweifelsohne die Konzertstücke für Orgel und Fagott, die ein äußerst seltenes Hörerlebnis boten.Mit dem „Largo“ aus dem Konzert G-Dur für Fagott Streicher und Bc von Antonio Vivaldi RV Sonate B-Dur RV 46 für Fagott und Orgel von Antonio Vivaldi zeigte Sebastian Ludwig Di Salavatore mit seiner virtuosen Technik ein brillantes Fagottkonzert um danach mit dem „Andante religioso“ für Fagott und Orgel von Karl Mille seine ausgeprägte Interpretationsfähigkeit für zeitgenössische Musik zu zeigen. Mit „Hopi“ für Fagott und Orgel von Philippe Hersant setzte Sebastian Di- Salvatore mit seinem fulminanten und leidenschaftlichen Fagottspiel dem Konzert die Krone auf. Mit anhaltendem Beifall bedankte sich das fachkundige Konzertpublikum bei Barbara Ludwig und Sebastian Ludwig Di- Salvatore für das überragende Weihnachtskonzert
Biblische Lieder op. 99 von Antonín Dvořàk und Orgelkompositionen der Romantik
im Rahmen der Orgelkonzertreihe des Heidelsheimer Orgelforums erklang am 24.11.2013 in der überaus gut besuchten katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim Orgelmusik aus der Romantik vom Feinsten. Der bekannte Organist und Kirchenmusiker, Herbert Menrath, zog die Zuhörer wieder einmal durch sein virtuoses und einfühlsames Orgelspiel auf der Lenterorgel Opus 4 ganz in seinen Bann. Mit „Fanfare – Allegro non troppo“ von Nicolas Jaques Lemmens gelang ihm ein glänzender Konzertauftakt. Ganz im Mittelpunkt des Konzerts standen jedoch die „Biblische Lieder“ op. 99 von Antonín Dvořàk in denen sich der große Komponist auf seine tschechischen Wurzeln besinnt und den tiefsten Gefühlen seines Herzens Ausdruck verleiht. Das Werk gründet auf unerschütterlichem Glauben und tiefem Gottvertrauen. Lob und Klage, die Grundelemente der Psalmen, erfahren vertiefende musikalische Deutungen. Der erfolgreiche Bariton Walter Henzel verstand es die „Biblische Lieder“ vor diesem Hintergrund mit seiner lyrischen und einfühlsamen Baritonstimme hervorragend zu interpretieren und zur Geltung zu bringen. Die einzelnen Lieder wurden von Menrath mit romantisch meditativen Kompositionen wie „Meditation Prière (Gebet) von Alexandre Guilmant, „Schmücke dich, o liebe Seele“, ein Choralvorspiel Johannes Brahms, dem „Largo“ aus der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořàk und dem „Andante cantabile“ aus dem 4. Satz aus der 3. Orgelsinfonie von Charles-Marie Widor umrahmt. Dadurch wurde den Zuhörern die Möglichkeit gegeben, sich hinterher jeweils noch einmal in den Text der Psalmen zu vertiefen. Herbert Menrath gelang es in besonderer Weise die Zuhörer in die Zauberwelt der romantischen Musik mit ihrer Betonung des gefühlvollen Ausdrucks zu entführen. Das Konzertpublikum bedankte sich für das ergreifende Konzert mit nicht enden wollenden Beifall.

Konzert zum Ferienende 2013
Mit einem Orgelkonzert zum Ferienende erfreute Rolf Hammann, der Organist der evangelischen Stadtkirche Heidelsheim, die zahlreich erschienenen Konzertbesucher. Mit Werken von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Friedrich Silcher, Max Drischner und Eigenkompositionen ließ er den Abend zu einem musikalischen Erlebnis werden.

Rolf Hammann
Beeindruckendes Benefizkonzert am 14. Juli 2013
Im Rahmen des Heidelsheimer Reichstadtfestes 2013 gab auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums Kirchenmusikdirektor Siegfried Isken ein Meisterkonzert der Extraklasse zu Gunsten des ökumenischen Hospiz- Dienstes Bruchsal in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim. Mit dem großartigen und anspruchsvollen Präludium h-moll BWV 544,1 und der Fuge BWV 544,2 von Johann Sebastian Bach eröffnete KMD Siegfried Isken das Orgelkonzert. Die chromatischen Sequenzen des Präludiums erinnerten dabei sehr stark an das „Kyrie" aus der h-moll Messe von Bach. Die Fuge war dem Präludium ebenbürtig und bildete eine innere Einheit. Dabei verlieh das zweite einsetzende Fugenthema dem Werk einen großen Glanz. Mit dem Liedbeitrag „Der lieben Sonne" von Johann Sebastian Bach und mit „Panis Angelicus" von Cesar Franck überraschte Isken, begleitet von Helmut Erzfeld, Wolfenbüttel, an der Orgel das Konzertpublikum mit seiner tragenden sonoren Baritonstimme. Mit „Herr Jesu Christ, ich weiß gar wohl" von Dietrich Buxtehude entlockte Isken der raffiniert registrierten Lenter- Orgel Opus 4 ein meditatives Klangbild, das von großer innerer Ruhe geprägt war. Der Tenor Thomas Neu verlieh dem Konzert durch seine klare und strahlende Stimme eine weitere musikalische Facette. Mit „Caro mio ben" von Guiseppe Giordani brachte er Barockmusik vom Feinsten zu Gehör. Zum Konzertende spielte Siegfried Isken in einem eher pianistischen Salonstil Werke von L.J.A. Levebure- Wely, der ein großer Orgelimprovisator im Frankreich des 19. Jahrhunderts war. Mit „Marche" und „Sortie" gelang es ihm das Heitere, Diesseitige, ja turbulent Lustige in den Kirchenraum zu tragen. Das Konzertpublikum bedankte sich für das gelungene Konzert mit einem herzhaftem Applaus.

(Siegfried Isken, Helmut Erzfeld, Thomas Neu)
Orgelkonzert mit Rudolf Peter am 09. Juni 2013
In der sehr gut besuchten katholischen Pfarrkirche in Heidelsheim gab der Landauer Konzertorganist Rudolf Peter ein meisterliches Orgelkonzert der Extraklasse. Mit der Toccata und Fuge E-Dur von Johann Ludwig Krebs zündete Rudolf Peter gleich zu Beginn ein musikalisches Feuerwerk. Danach beindruckte er das Konzertpublikum mit Werken der Bachfamilie durch eine exzellente Spieltechnik und profundem Werkverständnis. Dies wurde besonders deutlich bei seiner glänzenden Interpretation von Johann Christian Bachs Fuge über „B-A-C-H", Carl Philipp Emanuel Bachs „Sonate g-Moll" und Johann Sebastian Bachs „Schmücke dich, o liebe Seele" mit denen er das Konzertpublikum ganz in seinen Bann zog. Mit den Etüden in d und f von Sigismund Neukomm malte Peter mit der Lenter- Orgel Opus 4 wundervoll entzückende Klanglandschaften in den Kirchenraum. Mit Louis Lefébure-Wély´s Romance ein anrührendes und mit hohem Schwierigkeitsgrad zu spielende Werk aus dem französischen Klassizismus, setzte Peter das Orgelkonzert auf höchstem Niveau fort. Zum Schluss setzte er mit „Sortie" von Lefébure-Wély mit seinem furiosen Orgelspiel dem Konzert die Krone auf, sodass die Lenterorgel mit all ihren Registern ihre ganze Strahlkraft entfalteten konnte. Das begeisterte Publikum dankte Rudolf Peter mit frenetischem Beifall für einen glänzenden Konzertabend.

Wer Schmetterlinge lachen hört
Am 12. Mai 2013 wurde in der Konzertreihe des Heidelsheimer Orgelforums ein besonderes Programm angeboten: A-Capella-Chormusik aus vier Jahrhunderten, barocke Orgelmusik auf der Lenter-Orgel und dazu Gedichte und Märchen, vorgetragen von Marli Disqué.
Die bunte Mischung aus Musik von Bach, Brahms, Tavener, Schumann u. a. sowie Märchen aus Irland und von den Gebrüdern Grimm soll zum Träumen verleiten. Der Chor CANTIQUA stellte unter der Leitung von Leo Langer hier zum ersten Mal sein neues Programm vor.

Barbara Ludwig begeistert mit einem herausragenden Konzert zum Osterfest 2013
Mit einem Orgelkonzert der Extraklasse, das unter dem Leitmotiv „Christ ist auferstanden" stand, begeisterte die Organistin und Musikpädagogin Barbara Ludwig das Konzertpublikum, das sich in der Heidelsheimer Marienkirche am Ostersonntag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Mit Werken von Willem Vogel, Johann Sebastian Bach und Johann Gottfried Walter gelang der Interpretin ein ganz auf das Osterfest abgestimmter Konzertauftakt. Johann Sebastians Bachs Choralstrophe „Auf auf mein Herz mit Freuden" verband die Konzertstücke auf raffinierte Weise. Mit dem „Grand Choeur" von Johannes Matthias Michel aus der „Suite Jazzique", die sich mehr als deutlich an Boellmann´s „Suite Gothique" anlehnt, ließ Ludwig den deutschen Osterjubel auf eine jazzige Art erschallen Dem entgegen setzte die Künstlerin die französische Art des Jubels mit dem „Grand Choeur" von Theodor Salomé: Es wird getanzt und, wenn es sein muss, auch zur Drehorgel zu Louis Vierne´s „Divertissement". Dabei entfaltete die Lenter-Orgel Opus 4 ihre ganze Strahlkraft. Mit dem Osterwalzer „Er ist erstanden , Halleluja" von Thomas Riegler füllten afrikanische Klänge aus Tansania den Kirchenraum. Mit einem nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das fachkundige Konzertpublikum bei Barbara Ludwig für ein herausragendes Orgelkonzert, das Ostern, das Fest der Auferstehung Christi, den Zuhörern in besonderer Weise nahe gebracht hat.

Barbara Ludwig
Musikalisch-literarischer Orgelabend 2013
Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Léon Boellmann, Théodore Salomé, Jehain Alain, Scott Joplin, Peter Dicke und anderen Komponisten gestalteten Miriam Schick, Hanna Oestreicher, Cordula Yim und Sebastian Neu zum Auftakt der Konzertreihe 2013 des Heidelsheimer Orgelforums ein Orgelkonzert. Dabei spannten sie einen weiten musikalischen Bogen von der Klassik über die Romantik bis hin zur Moderne. Zwischen den musikalischen Beiträgen waren ein Märchen von Heinz Körner sowie Gedichte von Franz Liebl zu hören.

Orgelklänge als Weihnachtsgeschenk
Am ersten Weihnachtsfeiertag 2012 gab auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums der Organist und Kirchenmusiker Markus Bellm in der festlich illuminierten Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim ein meisterliches Weihnachtskonzert auf hohem Niveau. Mit „Weihnachten" aus „Sieben Stücken Op. 145" von Max Reger führte Markus Bellm die Konzertbesucher musikalisch zu Konzerbeginn aus dem Advent hin zur heiligen Nacht. Mit dem Präludium G-Dur von Nicolaus Bruhns entlockte Bellm durch den Einsatz von Doppelpedal der Lenter Orgel Opus 4 sechsstimmige weihnachtliche Festtagsklänge. Beeindruckend und auf technisch hohem Niveau spielte er „Der Tag, der ist so freudenreich" (BWV 605) von Johann Sebastian Bach indem er die Melodie als Oberstimme gespielt mit freudig bewegten 16tel- und 32tel-Notenläufen begleitete. Mit „Gelobt seist du, Herr Jesus Christ" von Alfred Grundmann in barocken Kompositionsstil vertont brachte Bellm die feinen Klangfarben der barock gestimmten Lenter –Orgel zu Gehör. Mit der Bearbeitung des Weihnachtslieds „O du fröhliche" von Johannes Diebold, der den Beginn des Liedes als zweimanualiger Dialog komponierte um daran einen Kanon über eine Liedstrophe mit Oberstimme und Pedal folgen zu lassen ehe sich im Schlussabschnitt eine Fuge anschließt, zeigte Markus Bellm seine ganze Virtuosität. Der Abschluss des Konzerts bildete das „Offertoire" von Felix Alexandre Guilmant. Nach einer Einleitung, bei der das zugrunde liegende Noel schon anklingt, stellte Bellm das französische Weihnachtslied „Nuit sombre, ton ombre vaut les plus beaux jours" mit sanften Stimmen vor. Mit vier sich anschließenden Variationen und der großen Schlussfuge beendete Markus Bellm das grandiose Orgelkonzert. Mit nicht enden wollenden Applaus bedankte sich das sichtlich beeindruckte Konzertpublikum für das große musikalische Weihnachtsgeschenk.

Markus Bellm
Konzert zum Christkönigs- und Ewigkeitssonntag 2012
Beim traditionellen Orgelkonzert am letzten Sonntag des Kirchenjahres präsentierte der Organist der evangelischen Stadtkirche Werke für Orgel und Trompete, die von Albrecht Maier gespielt wurde. Als Überraschung für die Konzertbesucher wurde das Programm kurzfristig um Werke für Orgel und Violine ergänzt. Dabei konnte das Konzertpublikum erstmals die junge Violinistin Rahel Hannich aus Heidelsheim erleben.
Am Klavier präsentierte Rolf Hammann eine beeindruckende Eigemkomposition.
Fünf Orgeln - drei Kirchen - Orgelspaziergang 2012
Heidelsheim ist eine Orgelstadt! Nicht nur der Mozart bestens bekannte Orgel- und Klavierbauer Johann Andreastein stammte aus Heidelsheim, heute verfügt Heidelsheim über drei besondere Instrumente in der evangelischen Stadtkirche, deren Martinskapelle sowie in der Kath. Kirche St. Maria. Diese Orgeln erklangen beim vierten Orgelspaziergang durch Heidelsheim am 28. Oktober 2012. In der Kath. Kirche war die Lenter-Orgel im Duett mit einer Klop-Truhenorgel zu hören. Eine fünfte Orgel präsentierte Markus Zepp als Überraschung für die Orgelspaziergänger. An den fünf Orgeln spielten:
Rudolf Peter (Konzertorganist aus Landau), Markus Zepp und Rolf Hammann.
Fagott und Tasteninstrument im Duett
Der Fagottist Sebastian Ludwig Di Salvatore, Musikstudent an der Musikhochschule Lübeck, begeisterte mit seinem exzellenten Fagottspiel das Konzertpublikum das sich auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums in der katholischen Pfarrkirche St. Maria eingefunden hatte. Mit dem Konzert in a- moll für Fagottvon Antonio Vivaldi zog Sebastian Ludwig, begleitet von Barbara Ludwig am Klavier die Hörer sofort ganz in seinen Bann. Mit Rhapsody für Fagott und Orgel von Willson Osborne und Sicilienne et Rondo von Eugene Bozza interpretierte er zeitgenössische Musik vom Feinsten. Mit Alexandre Tansmans Suite für Fagott und Klavier setzte Sebastian Ludwig Di Salvatore dem Konzert mit seinem ausdrucksstarken und perfekten Fagottspiel die Krone auf, was nicht zuletzt auch an der einfühlsam vorgetragenen Klavierbegleitung von Barbara Ludwig lag.
Mit Grand Choer von Theodor Salome und 2 Pieces d`Orgue aus op. 10 von Alexandre Boeley zeigte Barbara Ludwig ihrerseits ihr ganzes meisterliches Können und arrangierte mit geschmackvoll ausgewählten Orgelregistern ein wundervolles Tongemälde. Mit Sonatine pour piano sielte Barbara Ludwig ein Klavierkonzert der Spitzenklasse. Mit einem kräftigen Schlussapplaus bedankte sich das restlos begeisterte Konzertpublikum bei den beiden Künstlern für das brillante Konzert.
Posaune und Orgel im Duett
Mit einem Orgelkonzert der absoluten Spitzenklasse begeisterten Andreas Fabienke (Orgel) und Holger Bach (Posaune) das Konzertpublikum, das sich in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Dabei waren die Konzertstücke für Orgel und Posaune musikalische Höhepunkte, die ein beeindruckendes Hörerlebnis boten. Mit der „Sonate in a Moll“ von Benedetto Marcello, der „Aria Cujus Aninam“ von Ciacomo Rossini, und „Duett“ von Gustav Holst zeigte Holger Bach, Posaunist im Philharmonischen Orchester Lübeck, begleitet von Andreas Fabienke an der Orgel, mit feinster Technik und sicherem Spiel ein grandioses Posaunenkonzert. Mit Elegy for Mippy II von Leonhard Bernstein setzte Holger Bach, mit einem Posaunensolo, einen weiteren Konzerthöhepunk. Andreas Fabienke, hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Kreuzkirche in Hamburg Wandsbeck bestach seinerseits durch sein ausdrucksvolles Orgelspiel gepaart mit hoher Musikalität und Spieltechnik. Mit „Komm Gott Schöpfer, heiliger Geist“ von Johann Sebastian Bach, „Canzona“ von Alexandre Guilmant und „Pater Noster, Ave Verum Corpus“ von Naji Hakim spielte er anspruchsvolle Orgelliteratur von der Klassik über die Romantik bis ins Zeitgenössische. Mit seinem grandiosen Orgelspiel lies er die Lenter-Orgel Opus 4 in ihrer ganzen Strahlkraft und Schönheit erklingen, wobei seine Orgelregistrierungen raffiniert das Hörerlebnis steigerte. Das begeisterte Konzertpublikum bedankte sich bei Holger Bach und Andreas Fabienke mit einem herzlichen und lang anhaltenden kräftigen Applaus für ein überragendes Konzert.
Konzert zu Gunsten des ökumenischen Hospizdiensts Bruchsal
Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gaben KMD Siegfried Isken und die Sopranistin Roswitha Sicca ein Meisterkonzert der Extraklasse zu Gunsten des ökumenischen Hospiz- Dienstes Bruchsal in der katholischen Pfarrkirche St. Maria. Mit dem festlichen Es- Dur Präludium und Fuge BWV 552 von Johann Sebastian Bach und mit Klängen königlicher Musik von Jean Baptiste Lully eröffnete Siegfried Isken mit einem wahren Musikfeuerwerk das Konzert. Mit Theodore Dubios` Postlude- Cantique und Alexandre Guilmant´s Postlude entlockte Isken der Lenterorgel Opus 4 einfühlsame romantische Musik auf höchstem Niveau. Mit Liedbeiträgen wie „Der lieben Sonne" von Johann Sebastian Bach und „Herr nun laß` ein neues Lied" von Antonin Dvorak überraschte Isken, begleitet durch Margarita Rempel an der Orgel das Konzertpublikum mit seiner tragenden sonoren Baritonstimme. Die Sopranistin Roswitha Sicca verlieh dem Konzert durch ihre klare und alles überstrahlende Stimme einen besonderen Glanz. Mit "Dank sei dem Herr" von Georg Friedrich Händel brachte sie mit ausgefeilter Technik anspruchsvolle Barockmusik vom Feinsten zu Gehör. Im Duett mit dem Tenor Thomas Neu erklang auf anrührende Weise das berühmte „Panis Angelicus" von Cesar Frank.
Den musikalischen Schlusspunkt setze Siegfried Isken mit dem opulenten Werk „March-Sortie" von Theodore Dubois, wobei er alle Register zog, mit seinem fulminanten Orgelspiel. Das restlos begeisterte Publikum bedankte sich für den hervorragenden Konzertabend mit einem kräftigen Schlussapplaus.
Jesu meine Freude

Das Präambulum „Jesu meine Freude"„von Johann Ludwig Krebs und die gleichnamige Passacaglia mit Choral von Sigfrid Karg-Elert standen als Motto über dem Konzert, das Kantor Thorsten Konigorski aus Viersen am 24. Juni auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums in der dortigen Pfarrkirche St. Maria gestaltete. Die Ciacona in e-moll von Dietrich Buxtehude, die Konigorski zum Konzertauftakt gewählt hatte, vermittelte den Konzertbesuchern einen ersten Eindruck seiner von eleganter Virtuosität und einfühlsamer Interpretation geprägten Spieltechnik. Die nachfolgende Suite Premier Ton von Lambert Chaumont offenbarte den konzentriert lauschenden Zuhörern die Vielfalt an Klangfarben und Stimmungskontrasten, die der versierte Kirchenmusiker der Heidelsheimer Lenter-Orgel zu entlocken vermochte. Dem Concerto del Signor Vivaldi, einer Transkription für Orgel von Johann Gottfried Walther mit der für Vivaldi typischen dreisätzigen Anlage und dem Wechselspiel zwischen Concertino und Ripieno verlieh Konigorski durch geschickte Registrierung eine eindrucksvolle Dynamik. Mit der Fantasia und Fuge in g-moll von Johann Sebastian Bach, fand das Konzert einen klangewaltigen Abschluss. Mit anhaltendem Beifall bekundete das beeindruckte Konzertpublikum seine Anerkennung.
Musikalische Marienverehrung
Auf Einladung der Heidelsheimer Orgelforums gab der Kirchenmusiker und Organist Herbert Menrath in der überaus gut besuchten katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim ein Konzert der Spitzenklasse. Mit der Eigenkomposition „Ave Maria" zog er die Konzertbesucher durch sein einfühlsames und erlesenes Orgelspiel sofort ganz in seinen Bann. Mit dem anspruchsvollen Präludium und Fuge g-Moll von Dietrich Buxtehude sowie mit dem 3.Satz aus der 4. Orgelsinfonie „Andante cantabile" von Charles Widor zeigte Herbert Menrath all sein spielerisches Können, so dass der Klangorganismus der Lenterorgel Opus 4 zur vollen klanglichen Entfaltung geführt wurde. Mit dem Choralvorspiel „Meine Seele erhebt den Herren" BWV 646 und der Fuge über das Magnifikat BWV 733 von Johann Sebastian Bach gelang es ihm dem Konzert eine meditative Wendung zu geben. Mit Marienliedern wie „Sagt an wer ist doch diese" von Joseph Clauder und „Ave Maria zart" von Johann Georg Braun bestach der Bassbariton Max Botterer durch seine sonore Stimme und seinen sicheren Vortrag. Mit der kraftvoll und dynamisch gespielten und alles überstrahlenden Toccata h-Moll von Eugene Gigout fand das Konzert einen glänzenden Abschluss. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit einem kräftigen Schlussapplaus für das grandiose Konzert.
Paolo Springhetti spielt Buxtehude

Der internatinal bekannte Mailänder Organist, Musikwissenschafter und Spezialist für norddeutsche Barockmusik, Paolo Springhetti, gab am Sonntag, 15. April um 19:00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim, Schwabenstraß 18, auf der Lenter-Orgel ein großes Buxtehude Konzert. Der in Meran geborene Paolo Springhetti ist seit 2004 Organist an der San Basilio Kirche in Mailand und gilt als bedeutender italienischer Interpret der Orgelwerke des berühmten Lübecker Organisten Dietrich Buxtehude. Mit der Toccata und Fuge in F, mit der Kanzonetta in G und mit dem Präludium in D von Dietrich Buxtehude erlebten die Konzertbesucher ein ambitioniertes Konzertprogramm. Außerdem begeisterte Springetti sein Publikum mit einer grandiosen Orgelimprovisationen im Stil Buxtehudes wobei er sich außergewöhnlicher Orgelregistrierungen bediente. Mit dem selten zu hörenden "Magnifikat" von Jean-Francois Dandrieu wurde das Konzert um eine weitere Facette der Barockmusik bereichert.
Meisterwerke der Orgelmusik zum Osterfest 2012

Mit Meisterwerken von Joseph Haydn, Antonin Dvorák, Josef Rathgeber und Justinus Knecht stellte Patrick Wippel ein ganz auf die Auferstehung Jesu abgestimmtes Orgelkonzert zusammen. Mit seinem grandiosen und an Dynamik kaum zu übertreffenden Orgelspiel gelang es ihm den Klangorganismus der Lenter-Orgel in all seinen Facetten zum Klingen zu bringen. Mit einem nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das fachkundige Konzertpublikum bei Patrick Wippel für ein herausragendes Orgelkonzert.
Konzert der Organistinnen und Organisten der Seelsorgeeinheit

Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gaben die Organistinnen und Organisten der Seelsorgeeinheit ein Orgelkonzert. Mit der „Fuge" von Johann Baptist Vanhal und dem „Praeambulum in F" von Vincent Lübeck legte Miriam Schick mit Ihrem souveränen und ausdruckstarken Orgelspiel den Grundstein für ein erfolgreiches Orgelkonzert. Danach erfuhr das Konzert mit Woldemar Voullaires "Grandioso" und dem „Pasticcio" von Jean Langlais gespielt von Sebastian Neu eine weitere Steigerung wobei die Lenterorgel Opus 4 ihre ganze Stahlkraft entfalten konnte. Mit der Titelmelodie vom Horrorfilm „Halloween" auf der Orgel mit Metronomeinsatz sorgte er für eine ungewöhnlichen musikalischen Ausflug in einer Kirche. Jungtalent Hanna Oestreicher zeigte mit der „Fuga" von Johann Pachelbel und der „Pastorelle" welches spielerische Potential in ihr steckt. Kordula Yim ihrerseits überzeugte das Publikum mit ambitionierten Stücken von Jehan Alains „Le jardin suspendu" und Gaston Litaizes „Prelude XI" mit ihrem brillanten Orgelspiel. Zum Schluss brillierte Dr. Ralf Götz mit Johann Sebastian Bachs „Fantasia in G" und seinem gewohnt sicheren Orgelspiel.
Musikalisches Weihnachtsgeschenk

Mit einem Konzert der Extraklasse beschenkte die Organistin Barbara Ludwig und der Fagottist Sebastian Ludwig Di Salvatore das Konzertpublikum, das sich in der weihnachtlich illuminierten Heidelsheimer Marienkirche am ersten Weihnachtstag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Josef Gabriel Rheinberger, Antonio Vivaldi und anderen gelang es dem Ludwig Duo eine weihnachtliche Stimmung im weiten Kirchenraum zu verbreiten. Dabei waren die Konzertstücke für Orgel und Fagott musikalische Höhepunkte, die ein äußerst seltenes Hörerlebnis boten. Mit dem Konzert Sonate B-Dur RV 46 für Fagott und Orgel von Antonio Vivaldi zeigte Sebastian Ludwig Di Salavatore mit seiner virtuosen Technik ein brillantes Fagottkonzert. Danach interpretierte er, ganz dem romantischen Musikstil verbunden, sehr einfühlsam das Abendlied aus Opus 150 und Pastorale aus Opus 150 für Fagott und Orgel von Josef Gabriel Rheinberger. Barbara Ludwig bestach durch ihre große Musikalität und Spielkunst. Mit Variationen des Weihnachtsliedes „In dulci jubilo nun singet und seid froh", dessen Melodie aus dem 14. Jahrhundert stammt, gelang es ihr das Leitmotiv im Musikstil der nachfolgenden Jahrhunderten glänzend zu interpretieren. Dabei brachte sie Kompositionen von Robert Jones, Johann Michael Bach, und Marcel Dupre`zu Gehör. Mit zeitgenössischen Improvisationen des bekannten Weihnachtsliedes „Oh du Fröhliche" von Thomas Riegler und Andreas Handke glänzte Barbara Ludwig durch ihre großes Musikverständnis und entlockte mit ihrem furiosen Orgelspiel der Lenter-Orgel Opus 4 eine an Strahlkraft kaum zu überbietende Klangvielfalt und setzte damit dem Konzert die Krone auf. Mit nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das fachkundige Konzertpublikum bei Barbara Ludwig und Sebastian Ludwig Di Savatore für das überragende Weihnachtskonzert. ( Th. Neu)
Ergreifendes Orgelkonzert am Christkönigssonntag
Mit einem einfühlsamen Orgelkonzert entführte Rolf Hamann das Konzertpublikum, das sich in der Heidelsheimer Marienkirche am Ewigkeitssonntag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte, zunächst in eine Welt der strahlenden Klänge. Mit „Trumpet Voluntary" von John Stanley und den „Zwei Orgeltrios" von Georg A. Sorge gelang ihm durch seine souveräne Spieltechnik ein erhebender Konzertauftakt. Mit Antonio Vivaldis „Konzert in A-Dur", G.F. Händels „Aria aus dem Concerto Nr. 12" und mit „Fürs volle Werk" von Johann Gottfried Vierling entlockte Rolf Hammann der Lenter-Orgel durch raffiniert zusammen gestellte Registerkombination eine unglaublich große Klangvielfalt.
Im zweiten Teil des Konzerts fand das Thema des Ewigkeitssonntags, die Erwartung des jüngsten Tages, durch Liedbeiträge seine sensible Note. Dabei gelang es Thomas Neu mit seiner einfühlsamen Tenorstimme mit Liedern wie „Brunnquell aller Güter" von J .S. Bach, und „Bleibend ist Deine Treu" von William Runyan die Zuhörer in besonderer Weise zu berühren. Am Ende des Konzerts sangen Andreas Konigorski (Bass) und Thomas Neu im Duett „Lehre mich glauben Herr" von Mansell Ramsay. Dabei verschmolzen die beiden Stimmen, ohne an Akzentuierung einzubüßen, zu einem polyphonen Klang, der die Konzertbesucher die Bitte um Glauben tief erspüren lies. Das ergriffene Publikum bedankte sich für das anrührende Konzert mit einem herzlichen Schlussapplaus
Dritter Heidelsheimer Orgelspaziergang

Beim dritten Heidelsheimer Orgelspaziergang konnten die zahlreichen Teilnehmer fünf Orgeln in drei Kirchen erleben. In der evangelischen Stadtkirche eröffnete der Landauer Konzertorganist Rudolf Peter das Konzert an der historischen Link-Orgel mit der 7. Orgelsonate F-Dur op. 89 von Félix-Alexandre Guilmant. Nach dem von Thomas Neu unter Begleitung von Rolf Hamann an der Orgel einfühlsam vorgetragenen "Bleibend ist Deine Treu" von William M. Runyan schloss dieser erste Teil des Orgelsapziergangs mit dem Präludium und Fuge über BACH von Franz Liszt, bei dem Rudolf Peter es verstand, die Klangressourcen der Link-Orgel zu einem fulminanten musikalischen Feuerwerk zu erwecken. Nach nur wenigen Schritten erreichten die Orgelspaziergänger die Martinskapelle, in der die im Jahr 2005 restaurierte Kiene-Orgel zu hören war. Beim Eintreffen auf dem Kirchplatz vor der Kath. Marienkirche erwartete die Konzertbesucher eine Überraschung. Markus Zepp präsentierte die erst kürzlich erstandene Drehorgel mit einem kleinen Platzkonzert. Im letzten Teil des Konzerts erklang die Lenter-Orgel in der Kath. Pfarrkirche im Duett mit der Truhenorgel des Orgelherbstes mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und Gaetano Piazza. Eine Besonderheit durfte das Publikum mit zwei Duos von Charles-Marie Widor für Klavier und Orgel erleben. Mit einem Gläschen Sekt ließen die begeisterten Konzertbesucher diesem unvergesslichen Orgelspziergang ausklingen.
Benefizkonzert zugunsten des ökumenischen Hospitzdienstes

Auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums gaben Kirchenmusikdirektor Siegfried Isken und die Sopranistin Roswitha Sicca in der katholischen Kirche in Heidelsheim ein erfolgreiches Benefizkonzert für den Hospizdienst Bruchsal. Dabei überzeugte Siegfried Isken durch sein souveränes und technisch anspruchsvolles Orgelspiel. Gleich zu Beginn setzte er mit der berühmten „Toccata und Fuge" BWV 565 von J.S. Bach einen Glanzpunkt. Mit „March" von Henry Smart und „Festliches Stück" von G. F. Händel lies er die Lenter Orgel Opus 4 mit vollem Werk in ihrer ganzer Kraft erschallen. Roswitha Sicca zog mit ihrer Sopranstimme die Konzertbesucher ihrerseits mit besonders einfühlsamen Liedbeiträgen ganz in ihren Bann. So interpretierte sie „Gott sei stets in mir " von John Rutter, „Gott hat mir längst seinen Engel gesandt" von Thomas Gabriel und „Jerusalem" von Alfred Grohe mit gefühlvollem weichen Timbre. Abgerundet wurde das Konzert mit Liedbeiträgen von Siegfried Isken, der von Helmut Erzfeld auf der Orgel begleitet wurde. Mit herzlichem Beifall bedankte sich das Konzertpublikum für einen gelungenen Konzertabend.
Frühjahrskonzert mit Blech und Pfeifen

Mit einem Konzert der besonderen Art begeisterten die Schüler der Blechbläserklassen der Musik- und Kunstschule Bruchsal das Konzertpublikum, das sich auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Heidelsheim zahlreich eingefunden hatte. Unter der Leitung der erfahrenen Musiklehrer Hermann Stiegeler, Uwe Hirschgänger und Wolfgang Bugger sowie Rainer Kneis an der Lenter Orgel zeigten die Musikschüler ihr ganzes musikalisches Können. Mit „Fanfare und Chorus" von Dietrich Buxtehude, „Marsch Nr.44 aus Judas Maccabeus von G.F. Händel und der „Sonate für zwei Trompeten und Orgel" von Domenico Gabrieli wurden die Konzertbesucher in die strahlende Klangwelt der Barockmusik entführt um sich danach durch die romantische Ausdruckweise von Anton Bruckners Werk „Prayer and Alleluia" berühren zu lassen. Mit zeitgenössischen Werken wie „Halleluja drive", „Stepp in out" von Chris Hazel, dem „Conzerto for Timpani" von Jaromir Weinberger, das durch ein fulminantes Paukensoli, gespielt von Jonas Hannich, besonders geprägt wurde. Mit „car wars" von Tomas Bossard fand das Konzert seinen krönenden Abschluss. Das begeisterte Publikum dankte den jungen Künstlern durch stehenden Applaus für den wunderbaren Konzertabend.

Mit einem Orgelkonzert der Extraklasse begeisterte Patrick Wippel das Konzertpublikum, das sich in der Heidelsheimer Marienkirche am Ostersonntag auf Einladung des Heidelsheimer Orgelforums zahlreich eingefunden hatte. Mit Werken von Michael Praetorius, Hans Buchner und Georg Philipp Telemann gelang dem Interpreten ein ganz auf das Osterfest abgestimmter Konzertauftakt. Choralbearbeitungen zu der Ostersequenz, dem Osterhymnus oder Chorälen wie „Christ ist erstanden" bildeten den österlichen Rahmen. Mit den englischen Romantikern Albert Lister Peace und Thomas Adams führte Wippel die noch junge Lenter-Orgel an ihre klanglichen Grenzen heran, während mit Erna Wolls „Klangspuren auf der Orgel" und Arvo Pärts „Trivium" auch zwei zeitgenössische Orgelwerke das Programm bereicherten. Mit einem nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das fachkundige Konzertpublikum bei Patrick Wippel für ein herausragendes Orgelkonzert, das Ostern, das Fest der Auferstehung Christi, den Zuhörern in besonderer Weise nahe gebracht hat.
Musikalisch literarischer Orgelabend am 13. März 2011
Organisten: Miriam Schick, Dr. Ralf Götz, Hubert Münkel, Sebastian Neu und erstmals mit dabei Hanna Oestreicher
Textauswahl und Textvortrag: Nivert Kretschmer
Orgelkonzert im Advent am 12. Dez. 2010
Der ehemalige ev. Bezirkskantor und bekannte Kirchenmusiker KMD Siegfried Isken spielte auf der Lenter-Orgel unter anderem Werke von Bach, Rheinberger, Buxtehude, und Pachelbel.
Zweiter Orgelspaziergang am 10.Okt. 2010

Bei herrlichem Herbstwetter fanden sich zahlreiche Orgelliebhaber vor der Heidelsheimer Stadtkirche zum 2. Heidelsheimer Orgelspaziergang ein.
Rudolf Peter und Markus Zepp waren in unserer Pfarrkirche St. Maria im Duell auf der Lenter-Orgel und der Truhenorgel des Orgelherbstes zu hören.
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Konzert für Posaunen und Orgel am 25. Juli 2010

Der Posuanenchor Heidelsheim spielte unter der Leitung seines Dirigenten Dietrich Krüger gemeinsam mit Rolf Hamann an der Lenter-Orgel

Neben seinem virtuosen Orgelspiel unterhielt Patrick Wippel das aufmerksame Publikum mit kleinen Anekdoten zum „risus paschalis“, dem Osterlachen
Musikalisch literarischer Orgelabend am 7. März 2010
Organisten: Miriam Schick, Dr. Ralf Götz, Hubert Münkel, Sebastian Neu
Sprecher: Manfred Rieger
Textauswahl: Nivert Kretschmer
Weihnachtskonzert am 25.12.2009

Organist Herbert Menrath; Pfarrer Claus Bohnert
Konzert für Orgel und Sopran am 22. Nov. 2009

Sopranistin Roswitha Sicca und KMD Siegfried Isken
Orgelspaziergang am 4. Oktober 2009
Im Rahmen dreizehnten Saison des Orgel-Herbstes führte Markus Zepp die Besucher erstmals auf einem Orgelspaziergang durch Heidelsheim. Der Orgelspaziergang begann in der Martinskapelle bei der evangelischen Stadtkirche, die im abgetrennten, ehemals von der katholischen Gemeinde genutzten Chorraum (heute Martinskapelle) eine original erhaltene romantische Kiene-Orgel beherbergt. Nach einem kleinen musikalischen Aperitif ging es weiter ins Hauptschiff der Kirche mit der ebenfalls historisch wertvollen Link-Orgel. Nach einem kleinen Spaziergang von nicht einmal 200 Metern erreichten die Spaziergänger die katholische Pfarrkirche. Dort erklangen Werke für zwei Orgeln. zu hören war die Lenter-Orgel opus 4 im „Duell" mit der Klop-Truhenorgel des Orgel-Herbstes. Es konzertierten Markus Zepp und Rudolf Peter, Konzertorganist aus Landau.
Auf der Lenter-Orgel konzertierte der Organist der Evangelischen Stadtkirche Heidelsheim, Herr Rolf Hamann
Orgelwanderung am 7. Juni 2009
Eine Schar wanderlusiger Orgelfreunde machte sich am 7. Juni auf den Weg, um zwei Orgeln der Firma Lenter zubesichtigen. Die Gruppe traf sich in Neibsheim in der Kath. Pfarrkirche St. Mauritius um zunächst der dortigen Lenter-Orgel opus 4 zu lauschen. Anschließend ging es über den Aschberg nach Heidelsheim in die dortige Marienkirche, wo im März 2009 die Lenter-Orgel opus 4 geweiht wurde.
die Organisten
Festkonzert zur Weihe der Lenter Orgel opus 4 am 8. März 2009
Nach der feierlichen Weihe der neuen Orgel durch Dekan Wolfram Stockinger am Vormittag des 8. März 2009 fand am Abend das erste Orgelkonzert statt. Neben Herrn KMD Mathias Kohlmann waren auch die örtlichen Organisten, Frau Miriam Schick, Herr Dr. Ralf Götz und Herr Sebastian Neu auf der Orgel zu hören. Bei Mozarts "sub tuum praesidium..", gesungen von der Sopranistin Martha Lopez und dem Tenor Thomas Neu (Vorsitzender des Orgelbauausschusses) konnte die neue Orgel zeigen, dass sie auch hervorangend als Begleitinstrument geeignet ist. Am Ende des Konzerts stimmte das Konzertpublikum in das "Nun danket alle Gott.. " ein, bei dem Herrn KMD Mathias Kohlmann meiterhaft die erhabene Klngkraft der Orgel unter Beweis stellte.
Das gesamte Konzert steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Suite gothique pour grand Orgue Op. 25 [1.9 MB]
Menuet gothique prière à Notre Dame [2.6 MB]
Toccata D-Moll BWV 565 - J. S. Bach [1.8 MB]
Pasticcio - Jean Langlais (1907-1991) [2.2 MB]
Sonate IV Op. 65.4 Andante Religioso - Mendelssohn [1.6 MB]
Sonate II Op. 65.2 Allegro Maestoso - Mendelssohn [1.8 MB]
Adagio C KV 356 - Mozart [1.3 MB]
Adagio and rondo - Mozart KV 617 [5.2 MB]
Sub tuum Praesidium KV 198 - Mozart [3.1 MB]
Adagio allegro adagio F KV 594 - Mozart [5.7 MB]




