Osterfestkreis

 

Der Osterfestkreis beginnt am Aschermittwoch und endet am Pfingstsonntag.

Mit dem Aschermittwoch (7. Mittwoch vor Ostern) beginnt eine 40ig-tägige (Apg 1,3) Fastenzeit (österliche Bußzeit). Diese Zeit beinhaltet fünf Fastensonntage, die liturgisch als Gedächtnistage an die Auferstehung Jesu auf Ostern vorbereiten. Diese Sonntage sind vom Fasten ausgenommen.

Der fünfte Fastensonntag ist der Passionssonntag.

Danach folgt der Palmsonntag. Es ist der letzte Sonntag vor dem Ostersonntag. An diesem Sonntag wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert.

Die letzte Woche vor Ostern wird als Karwoche bezeichnet.
In dieser Woche wird donnerstags der Gründonnerstag, das letzte Abendmahl Jesu, die Einsetzung der Eucharistie, gefeiert.
Am Karfreitag wird mittags um 15.00 Uhr mit der Karfreitagsliturgie an das Leiden und Sterben des Herrn gedacht.

Nun kommt das Fest der Auferstehung Christi, das wichtigste und höchste Fest der Christenheit - Ostern.
Ostern ist seit dem Jahre 325 immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlings-Vollmond, zwischen dem 22. März und dem 25. April festgelegt. Der Ostersonntag ist der Ausgangs- und Mittelpunkt des Kirchenjahres.
Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten ist die Feier der Osternacht, die meist schon am Samstagabend nach Einbruch der Dunkelheit gefeiert wird. Sie ist kein eigenes Fest, sondern die Vigil, die Nachtwache, zum Ostersonntag.
Der Ostersonntag und der Ostermontag runden mit Gottesdiensten die viertägige Osterfestzeit ab.

Die Tage nach dem Osterfest bis zum “Weißen Sonntag” ist die Osterfestwoche (kleine Oktav). Am “Weißen Sonntag” finden in vielen katholischen Gemeinden die Feierlichkeiten der Erstkommunion statt.

Der “kleinen Oktav“ (Festwoche) folgt als österliche Freudenzeit eine „große Oktav“ von sieben Wochen.

40 Tage nach Ostern, an einem Donnerstag, wird die “Himmelfahrt Christi” gefeiert.

Nach der österlichen Festzeit wird am 50. Tag nach Ostern das Pfingstfest, die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel als Hochfest begangen.