Liturgie
Liturgie feiern, das heißt Gottesdienste feiern.
Das Wort Liturgie kommt von dem altgriechischen Wort “leiturgia” (Gottesdienstgestaltung). Wir gestalten Gottesdienst zur Ehre Gottes. Jesus feierte das Abendmahl mit seinen Jüngern und bildete mit ihnen eine Tischgemeinschaft.
In unseren Gottesdienstfeiern erinnern wir uns an Jesu Tischgemeinschaften und an die Feier des letzten Abendmahles (vgl. dazu Mk 14, 17-25 par; Apg 2,43-47).
Jesus sagte: “Tut dies zu meinem Gedächtnis“
Im Gottesdienst tritt die Gemeinschaft der Glaubenden, auch die Mitglieder unserer Pfarrgemeinde aus dem Alltag heraus und macht das Leben für die Wirklichkeit Gottes erfahrbar. Der Gottesdienst gewinnt so Heil spendende Wirkung für die Gläubigen. Neben der „Hochform“ der Eucharistie gibt es allerdings noch viele weitere Formen der Liturgie:
- das persönliche Gebet zu Hause oder in Gemeinschaft
- das gemeinschaftliche Gebet, z. B. im Gebets- oder Bibelkreis
- Andachten, z. B. Maiandachten
- Wortgottesdienste
- Meditationen
- Wallfahrten, z. B. Männerwallfahrt auf den Michaelsberg, Michaelsfest (Michaeli)
- usw.
Quellennachweis:
- Darstellungen und Inhalte vom Theologischen Kurs in der Region Mittlerer Oberrhein-Pforzheim, 2003 – 2005
- Inhalte des Pastoralkurses Freiburg, 2006 – 2007
- Katholischer Erwachsenenkatechismus, 1.Band, „Das Glaubensbekenntnis der Kirche", Verlag der Verlagsgruppe „engagement", 4. Auflage, 1989
- Katholischer Erwachsenenkatechismus, 2.Band, „Leben aus dem Glauben", Verlag der Verlagsgruppe „engagement", 1995
- Freiburger Texte Nr. 32, Erzbischöfliches Ordinariat 1998
- Freiburger Texte Nr. 48, Erzbischöfliches Ordinariat 2002
- Freiburger Texte Nr. 49, Erzbischöfliches Ordinariat 2003
- Freiburger Texte Nr. 53, Erzbischöfliches Ordinariat 2005
- Kathpedia „Die freie katholischen Enzyklopädie,http://www.kathpedia.de/index.php?title=Hauptseite









