
Wenn Arnd Schillinger in seiner Begrüßung zum Gottesdienst mit dem Liedermacher Frieder Gutscher am 3. Mai in der katholischen Kirche in Untergrombach die Fan-Gemeinschaft des KSC mit der Gemeinschaft der Christen vergleicht, dann will ich das hier auch tun: Was haben Christen und KSC-Fans gemeinsam? Beide haben eine unerschütterliche Hoffnung auf ein gutes Ende. Was unterscheidet sie? Die Hoffnung der Christen ist immer begründet.
Aber darum ging es nicht bei diesem Gottesdienst. Oder vielleicht doch? Hoffnung spielte eine große Rolle in diesem Gottesdienst, die Hoffnung, die aus einem anwesenden Gott erwächst.
Denn Gott ist da. Das spüren wir in jedem Lied, das Frieder Gutscher mit uns singt. Da ist von einem Gott die Rede, der uns auf den Weg bringt und uns begleitet, der uns beschützt, der sich uns in so vielen wunderbaren Dingen offenbart. Ein Gott, der uns begeistern kann, wenn wir ihn lassen.
Und ein Gott, der sein Reich nicht auf Regeln, sondern auf Liebe, Mitgefühl und Heilung aufbaut. Die Heilung der gekrümmten Frau am Sabbat (Lk 13, 10-17) macht das überdeutlich.
Ein Gott eben, dessen spürbare Anwesenheit in unserem Leben uns singen lässt. Und wenn wir sie – seine Anwesenheit, die Hoffnung – einmal nicht spüren? Dann singen wir deswegen! Genau, wie die KSC-Fans.









